{"id":36,"date":"2015-11-28T16:57:14","date_gmt":"2015-11-28T16:57:14","guid":{"rendered":"http:\/\/tauchsport-albinger.de\/?page_id=36"},"modified":"2015-11-28T16:57:14","modified_gmt":"2015-11-28T16:57:14","slug":"wrack-jura","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/divevision.albinger.de\/?page_id=36","title":{"rendered":"Wrack Jura"},"content":{"rendered":"<div class=\"content2\">\n<div class=\"content2-container line-box\">\n<div class=\"content2-container-1col\">\n<div class=\"content-txtbox-noshade\">\n<div id=\"c349\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"content2-pagetitle\">Die Jura<\/div>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p>Der Raddampfer kollidierte im dichten Nebel mit dem Dampfboot &#8222;Stadt Z\u00fcrich&#8220; und sank am 12. Februar 1864. Durch die Kollision entstand auf der Steuerbordseite hinter dem Bugspriet ein drei Meter langes Leck in der Bordwand. Innerhalb weniger Minuten sank die Jura und liegt heute ohne Schr\u00e4glage auf flachem Sandgrund in v\u00f6lliger Dunkelheit in ca. 38m Tiefe. Das Wrack befand sich in relativ tadellosem Zustand. Leider ist mittlerweile der Kamin abgebrochen, und viele Teile wurden durch Taucher und Ankerman\u00f6ver besch\u00e4digt, bzw. entwendet.<\/p>\n<p>Man kann trotzdem noch sehr viele Einzelheiten des Raddampfers erkennen.<\/p>\n<p><b>Die Bedingungen beim Tauchen an der Jura, sollte man sehr ernst nehmen.<\/b><\/p>\n<p>Kurz das wichtigste ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<ul>\n<li>Es ist eigentlich immer kalt. (ca. 4C\u00b0)<\/li>\n<li>Der Dampfer liegt auf 38m, die Nullzeit kann sich jeder selbst aus der Tabelle raussuchen. Am besten taucht man das mit Nitrox (Bestmix).<\/li>\n<li>Ab 20m wird?s eigentlich immer Dunkel (Lampe) nur im Winter kann die Sicht eventuell noch besser werden.<\/li>\n<li>Der Abstieg erfolgt an der Ankerleine, und wen man Gl\u00fcck hat liegt sie nahe am Schiff, ansonsten Reel setzen um dann beim Aufstieg auch wieder an die Ankerleine zu finden. Sonst m\u00fcsst Ihr den Sicherheitsstop oder eben was ihr an Deco noch auf dem Tacho habt, im Freiwasser austragen.<\/li>\n<li>Zur Ausr\u00fcstung geh\u00f6ren unbedingt geeignete Lampe(n) zwei getrennt absperrbare-, kaltwassertaugliche Automaten, sowie ein vern\u00fcnftiger K\u00e4lteschutz (Trocki).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich empfehle die Jura nur nach vorhergehender Bodenseeerfahrung zu tauchen. Es ist psychisch immer etwas anders wenn man an einem d\u00fcnnen Seil ins Dunkle absteigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/divevision.albinger.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/jura_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-305\" src=\"https:\/\/divevision.albinger.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/jura_01-300x162.jpg\" alt=\"jura_01\" width=\"300\" height=\"162\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c348\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"content2-pagetitle\"><\/div>\n<p><b>Nachfolgende Regeln sollten Grunds\u00e4tzlich eingehalten werden<\/b>:<\/p>\n<ul>\n<li>Kein Ankern im Umfeld (100 m) des Wracks, kein Ankerschleppen um das Wrack zu orten. Anker bedrohen das Wrack besonders dadurch, dass sie sich leicht verhaken k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Empfehlung der Verwendung eines Reels (Seilrolle) vom Grundgewicht zum Wrack.<\/li>\n<li>Keine Schulung und keine Experimente beim Tauchgang. Der Tauchgang ist anspruchsvoll genug, besonders wenn Denkmalschutz und Tauchsicherheit gew\u00e4hrleistet werden sollen.<\/li>\n<li>Kein Betauchen der Innenr\u00e4ume. Ausatemluft sammelt sich an der Decke und zerst\u00f6rt die Konservierung und ist ein zus\u00e4tzliches Sicherheitsrisiko.<\/li>\n<li>Kein Mitnehmen oder gar Abmontieren von Teilen vom Wrack.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jura Der Raddampfer kollidierte im dichten Nebel mit dem Dampfboot &#8222;Stadt Z\u00fcrich&#8220; und sank am 12. Februar 1864. Durch die Kollision entstand auf der Steuerbordseite hinter dem Bugspriet ein drei Meter langes Leck in der Bordwand. 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